Diaspora

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Lebenszeichen aus der Eintracht-Diaspora

Beitrag von | Kategorie: Diaspora

Manchmal meinen es die Spielpaarungen-Exakt-Fixierer der Deutschen Fußball-Liga ja auch ganz gut mit uns Fußballfans. Okay, im Fall der endgültigen Terminierung des Auswärtsspiels bei Borussia Mönchengladbach auf einen Freitagabend weniger gut mit den einheimischen Eintracht-Supportern, aber dann doch schon prima für uns rheinländische Anhänger. Ist ja nicht ganz so weit, und es bleibt mehr vom Wochenende übrig. Weiterlesen

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Lebenszeichen aus der Eintracht-Diaspora

Beitrag von | Kategorie: Diaspora

Neulich auf einem Straßenfest in der Innenstadt. In Vorfreude auf unser großes Spiel bei Borussia Dortmund (Hurra, wir spielen nicht mehr nebenan in der Roten Erde gegen Borussias Zwote, sondern endlich wieder im großen Stadion gegen die Erste!) machte ich mich im Eintracht-T-Shirt auf den Weg zu Bratwurst, Bier und gebrannten Mandeln. Natürlich war ich nicht so naiv, zu erwarten, hier keine Ziegen-Anhänger anzutreffen. Die triffst du in dieser Stadt nämlich immer und überall – völlig egal, ob Montagmorgen beim Urologen, Mittwochmittag beim Döner-Mehmet an der Ecke oder Donnerstagnachmittag an der roten Ampel. Weiterlesen

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Lebenszeichen aus der Eintracht-Diaspora

Beitrag von | Kategorie: Diaspora

Im Grunde lag alles nur an diesem Farbfernseher…

Es muss wohl ein Samstag im März 1980 gewesen sein, als ich als damals elfjähriger Knirps mit meinen Eltern im warmen Wohnzimmer, gut versorgt mit Keksen und Limo, die „Sportschau“ sah. Zwar wohlbehütet zu Hause im rechtsrheinischen Köln (das die Einheimischen warum auch immer „Schäl Sick“ nennen), aber doch genervt von meinen Freunden und Schulkameraden, die sich ausnahmslos in zwei Lager aufteilten:

Auf der einen Seite die Mehrheit in rot-weiß, die die das Wappen besteigende Ziege verehrte (erst später sollte ich erfahren, dass es sich dabei um einen Geißbock handelt), und auf der anderen die quantitativ geringere, aber qualitativ nicht zu unterschätzende Gruppe an blau-weißen Schalkern, die sich des öfteren mit den Ziegenfans nicht nur beim Fußballspielen an den Garagen, sondern auch mit Fäusten auf Hinterhöfen und Parkplätzen einen kämpferischen Wettkampf lieferte (ich bin nun mal in einer Arbeitersiedlung aufgewachsen). Das konnte aber doch nicht alles sein – da draußen musste es doch noch mehr geben! Weiterlesen